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Die 7 besten Erklärvideo-Stile 2020 – Inspirationen für Ihr Projekt!

Erklärvideos sind perfekt um Prozesse und Dienstleistungen zu erklären und Informationen in kurzer Zeit zu vermitteln. Sie sind beliebt, leicht verständlich und unterhaltsam. Aber ein Erklärvideo ist nicht gleich Erklärvideo. Deshalb stellen wir Ihnen hier die besten Designs und Erklärvideo-Stile vor und geben Inspiration und Tipps für die Auswahl des richtigen Stils für Ihre Erklärvideo-Produktion.

Inhaltsverzeichnis – Erklärvideo-Stile

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Whiteboard Erklärvideos

Vielleicht der bekannteste Stil und ein echter Klassiker ist der Whiteboard-Stil. Dabei erscheinen vor einem weißen Hintergrund, wie auf einer Tafel oder einem weißen Blatt, nach und nach Bilder, die oft scheinbar von einer Hand gezeichnet, verschoben oder hingelegt werden. Daher auch der andere geläufige Name für diese Art von Erklärvideos: Legetrick.

Daraus ist auch der von mindnapped entwickelte und sehr beliebte SNAP-Stil hervorgegangen. Wie andere Whiteboard-Stile auch, lebt SNAP von seinen Cartoon-artigen Charakteren und kann durch Farbakzente ergänzt und so an CI-Vorgaben angepasst werden.

Alle Legetrick oder Whiteboard-Stile sind schlicht gehalten und dadurch vielseitig einsetzbar. Hier ist der Produktionsaufwand überschaubar, weshalb Whiteboard Videos auch schnell und vergleichsweise günstig produziert werden können, wodurch sie sich zum Beispiel auch gut für längere Lerninhalte eignen.

Erklärfilme im Flat-Design

Wie der Name schon sagt, kommt der Flat-Stil in einem flachen und minimalistischen Look daher. Grundfarben und abstrakte, flächige Darstellungen machen den Stil sehr modern und erinnern an Zeichentrickfilme.

Der Flat-Stil kann sehr lebhaft sein, außerdem können durch die große Farbpalette auch Details gut dargestellt werden. Ein Video in diesem Stil ist etwas anspruchsvoller in der Produktion, aber wenn Sie ihren Kunden oder Kollegen ein stilvolles und modern gestaltetes Erklärvideo präsentieren wollen, ohne gleich ein Riesen-Budget investieren zu müssen, ist der Flat-Stil die perfekte Wahl!

Der Icon-Stil für Erklärvideos

Bei den beiden Stilen die bisher vorgestellt wurden, führen meistens Charaktere durch die Handlung. Aber was, wenn Sie ein sehr abstraktes Thema oder viele Informationen vermitteln möchten? Dann solltest Sie sich den Icon-Stil anschauen.

Dabei kommen animierte Symbole, Icons, Diagramme und Schrift zum Einsatz, die im Idealfall flüssig ineinander übergehen und den Inhalt des gesprochenen Textes sinnvoll ergänzen, unterstreichen oder kommentieren. Durch seine reduzierte Form ist der Stil bestens geeignet, um viel Inhalt übersichtlich und anschaulich zu transportieren.

3D Animationen

3D-Grafiken können sehr unterschiedlich sein. In Erklärfilmen sind prinzipiell der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt, denn 3D bietet eine Reihe von Vorteilen.

Objekte lassen sich realistisch oder realitätsnah darstellen, Bewegungen um Objekte sind viel einfacher möglich als in 2D-Zeichnungen und durch virtuelle Kamerafahrten ist generell eine größere Dynamik möglich.

Aber Vorsicht: 3D-Animationen sind auch der wahrscheinlich kostspieligste Stil. Je nach Realitätsgrad sind den Kosten kaum Grenzen gesetzt. Nicht umsonst haben aktuelle 3D-Animationsfilme wie Toy Story 4, Frozen 2 etc. Budgets von 150 Millionen Dollar und mehr.
3D-Erklärvideos sind immer dann besonders geeignet, wenn Sie ihre Zuschauer begeistern und überwältigen wollen und dafür keine Kosten und Mühen scheuen.

Isometrisch Erklärvideos

Eine Art Zwischending zwischen 2D und 3D ist der isometrische Stil. Abgeleitet von speziellen technischen Zeichnungen, die zum Beispiel in der Architektur genutzt werden, kennen die meisten isometrische Grafiken aus älteren Computer Spielen.

Das Charmante an diesem Stil ist, dass Räumlichkeit erzeugt wird ohne auf echte 3D Animationen zurückgreifen zu müssen. Wegen des popkulturellen Bezugs zu Computer-Spielen sind isometrische Animationen bei IT- oder Tech-Themen beliebt oder wenn man auf einfache Art hervorstechen möchte.

Collagen-Stil Explainer

Der Collagen oder Cut-Out-Stil ist der Freigeist unter den Erklärvideo Stilen. Farben, Strukturen, Zeichnungen, Fotos und Filmausschnitten werden wild gemischt und am Computer animiert.

Cut Outs wirken haptisch und realistischer als andere Animations- und Zeichenstile und sind gleichzeitig künstlerischer und individueller als Whiteboard Animationen. Ästhetisch klingen Foto-Collagen der 20er Jahre und der Hipster-Trend zu Selbstgemachtem an. Daher eignen sich Collagen-Stile besonders gut für Themen, die einen alternativen Zeitgeist ansprechen oder Produkte vorstellen, die für Authentizität und Echtheit stehen. Sozusagen das Bio-Label unter den Erklärfilm-Stilen.

Realfilm Erklärvideos

Bei Erklärvideos denken die meisten an Animationen oder Trickfilme. Aber auch mit gedrehtem Material – sogenanntem Realfilm – lassen sich tolle Erklärfilme realisieren.

Im Grunde sind Realfilme sogar die ursprünglichsten Erklärvideos – jeder kennt zum Beispiel die Sendung mit der Maus. Auch hier werden Abläufe erklärt und gleichzeitig als Filmaufnahmen gezeigt.

Im Internet-Zeitalter sind Animationen viel präsenter und das hat gute Gründe: gerade abstrakte Themen lassen sich mit realen Bildern schwer erklären und in Zeichnungen lässt sich alles zeigen, was man sich vorstellen kann. Egal ob Lieferketten, Bakterien oder Dinosaurier, die Bäume fressen.

Der vielleicht größte Vorteil ist aber: echte Bilder transportieren Emotionen viel besser. Und: Wer eine gute Idee hat und über Kamera, Computer und Zeit verfügt, kann ein Realfilm-Erklärvideo relativ leicht selber machen. Aber eben nur wenn die Story Themen zeigt, die sich drehen lassen.

Bonus-Stil: Stock Footage

In Zeiten von Corona wird aus Hygienegründen viel weniger gedreht als gewohnt. Deshalb sieht man immer mehr Filme, die Stock-Footage verwenden, wenn sie Realfilm enthalten. Als Stock Footage oder Archivbilder bezeichnet man Aufnahmen, die man entweder dem eigenen Archiv entnimmt oder von speziellen Webseiten lizenziert.

Wenn du überlegst mit Stock Footage zu arbeiten, solltest du bedenken: die Clips wurden nicht für deinen Film gedreht – wenn du also etwas bestimmtes zeigen willst, kann es gut sein, dass du genau dieses Bild gar nicht findest und: wenn du dein Material online lizenzierst, kannst du es nicht exklusiv verwenden. Wer weiß, wo und von wem der gleiche Clip schon einmal gezeigt wurde?

Aber Stock hat auch Vorteile: Neben dem Menschlichkeits-Faktor, den Realbild generell hat, kannst du mit Stock-Clips unglaublich vielfältige Szenen, Orte und Personen zeigen – ohne den geringsten Mehraufwand. Für Erklärvideos ist Stock Footage noch weniger verbreitet, vielleicht ist ja das gerade ein Grund mal darüber nachzudenken?

Fazit

Die Bandbreite an Erklärvideo-Stilen ist ziemlich groß. Und natürlich gibt es neben unseren Favoriten noch viele weitere Möglichkeiten und es kommen ständig neue dazu. Da fällt die Entscheidung gar nicht so leicht. Machen Sie sich deshalb, bevor Sie sich für einen Stil entscheiden klar, welches Thema Sie wem erklären möchten. In dem Blogpost zu Konzepten für Imagefilme finden Sie spannende Anregungen dazu.

Vor allem die Zielgruppe, die Art der Veröffentlichung, Zeit und Budget spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Gerade wenn Zeit und Budget nicht die allergrößte Rolle spielen, lohnt es sich, die Augen nach Besonderem offen zu halten.

Das muss nicht unbedingt in einem anderen Video sein – Illustrationsstile finden sich auch in Zeitungen, Serien, Büchern, auf Webseiten oder überall sonst, wo Bilder auftauchen. Inspiration ist immer gut und fast jeder Stil lässt sich auch für ein Erklärvideo umsetzen.

 

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