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    Mehr Reichweite mit Livestreams auf Social Media Plattformen – der Vergleich

    Livestreams auf Social Media Plattformen gehören inzwischen in vielen Unternehmen zum guten Ton. Firmenevents, Produktvorstellungen oder auch die Verabschiedung der Azubis werden häufig genutzt, um im Internet einen Einblick in das Unternehmen zu geben. Doch Livestreams sind nicht einfach nur eine Möglichkeit, um sich authentisch und nahbar zu präsentieren. Sie tragen auch ganz erheblich dazu bei, die Reichweite auf Social Media Plattformen zu steigern. Wir haben die größten Social Media Portale einem Livestreaming Vergleich unterzogen und verraten Ihnen, wie Sie Ihre Reichweite effektiv durch Live-Videos steigern.

    Der Inhalt auf einem Blick:

    Wie sind wir beim Livestream Vergleich vorgegangen?

    Die wichtigste Währung auf Facebook, Instagram und Co. ist Interaktion. Je mehr Ihre Fans und Follower auf Ihre Beiträge reagieren und diese weiterempfehlen, desto größer wird Ihre Reichweite und damit auch Ihre Relevanz im Netz. Ein wichtiger Faktor war daher die Frage: welches Publikum erreichen Sie auf den Plattformen?

    Facebook verrät in seinem Unternehmensblog, dass Livestreams zehn Mal mehr Interaktionen erzeugen als reguläre Videos. LinkedIn hat herausgefunden, dass Live-Videos 24 Mal mehr Kommentare bringen als herkömmliche Videos derselben Anbieter. Daher haben wir uns auch die Interaktionsmöglichkeiten auf den Plattformen ganz genau angeschaut.

    Schließlich sollen auch Technik und Planbarkeit nicht zu kurz kommen. Wie kann man auf den Plattformen Livestreams vorbereiten? Ist die Durchführung einer professionellen Livestream Produktion über entsprechende Schnittstellen möglich?

    Fertiges Studio-Setup von einem Social Media Livestream

    Youtube

    Wer über Online-Videos nachdenkt, kommt an einer Plattform nicht vorbei: YouTube. Das Video-Portal ist immer noch die zweitgrößte Suchmaschine im Netz und die Auffindbarkeit ist enorm gut. Im Gegensatz zu den meisten anderen Portalen muss man kein YouTube-Konto besitzen, um Ihren Livestream sehen zu können. Zudem werden Livestreams automatisch auf Ihrem Kanal archiviert und können immer wieder abgespielt werden.

    Dementsprechend haben die Verschlagwortung Ihres Videos und das Vorschaubild eine große Bedeutung was Auffindbarkeit und Attraktivität anbelangt. Wie auch bei Facebook und Instagram werden Ihre Abonnenten über Ihren Livestream informiert. Ein großes Manko: YouTube schaltet nach eigenem Gusto Werbung. Das kann auch während des Livestreams passieren und das kann tatsächlich auch eine Werbeanzeige Ihres Konkurrenten sein. Einstellungsmöglichkeiten haben lediglich Teilnehmer am YouTube Partnerprogramm, wofür mindestens 1000 Abonnenten notwendig sind. Ebenfalls ab 1000 Abonnenten besteht die Möglichkeit bei YouTube mit dem Smartphone live zu gehen.

    YouTube legt großen Wert auf seine Live-Features und ist das optimale Portal, um hochwertigen Content einem größtmöglichen Publikum zu präsentieren. Streams sind mit bis zu UHD 4k Auflösung möglich und sogar als 360 Grad Video. Wer hier bereits viele Abonnenten hat, kann mit Liveevents einen zusätzlichen Mehrwert schaffen. Noch mehr Reichweite erreicht man über Crosspostings, also das gleichzeitige Streamen des selben Events auf mehreren Plattformen. Wie Sie Ihr Live-Event spannender und unterhaltsamer für Ihre Zuschauer machen, erfahren Sie auf dem mindnapped YouTube-Kanal.

     

    YouTube

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    Facebook

    Mit 2,7 Milliarden aktiven Nutzern ist Facebook unbestritten das größte Soziale Netzwerk der Welt. Und auch Facebook-User lieben Live-Content. Livestreams bei Facebook werden im Feed einer Seite angezeigt. Es ist zwar auch möglich, das Live-Video in Gruppen und auf Veranstaltungsseiten anzeigen zu lassen, allerdings stehen dann nicht alle Analysetools zur Verfügung.

    Unternehmensseiten auf Facebook können die Sichtbarkeit der ganzen Seite nach Alter und Standort beschränken – diese Einstellungen gelten dann auch für Ihre Livestreams. Da sich Facebook Live Events planen und lange im Voraus veröffentlichen lassen ist Facebook besonders gut für die Bewerbung digitaler Events geeignet.

    Natürlich kann auch bei Facebook Live gechattet werden. Der Vorteil hier: Wie bei YouTube auch, werden Kommentare Ihrer User auch ihren Freunden angezeigt und erregen möglicherweise deren Aufmerksamkeit. Außerdem besteht die Möglichkeit, Umfragen durchzuführen und so die Interaktion zusätzlich zu befeuern.

    Streams auf Facebook können spontan per Smartphone oder professionell per RTMP Protokoll durchgeführt werden. Bei der Übertragungsqualität muss man jedoch Abstriche gegenüber Youtube in Kauf nehmen. Maximal 720p Auflösung kann übertragen werden. Ein weiteres Problem bei Facebook besteht nach wie vor in dem Algorithmus, der Unternehmensseiten gegenüber privaten Accounts benachteiligt. Eine gute Eigenwerbung ist bei Facebook Live das A und O, wenn man als Unternehmen wahrgenommen werden will.

    Erklärfilm Grafik

    INFO

    Das Real Time Messaging Protocol (RTMP) ist ein Netzwerkprotokoll, um Audio- und Videodaten zu übertragen. Es ist der Standard für professionelle Livestream-Übertragungen.

    Livestreaming auf Instagram

    Livestreams bei Instagram folgen ganz der Influencer-Logik. Das heißt, Absender filmen sich selber mit dem Smartphone – einfach, schnell und casual. Alle Follower werden automatisch per Push-Nachricht darüber informiert, wenn Sie live gehen. Außerdem werden Livestreams nicht im Feed, sondern in den Storys ausgespielt – dem meist genutzten Bereich von Instagram.

    Doch Instagram hat ein großes Manko: Es eignet sich nur für Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe bis 34 und es gibt keine Möglichkeiten, das Publikum zu filtern. Auch die Planung ist nicht möglich, weshalb es vor allem für spontane Live-Videos aus dem Stehgreif genutzt wird.

    Auch professionelle Streams sind möglich, dafür ist aber ein kleiner Umweg nötig und natürlich muss der Stream als Hochkant-Video aufgenommen werden.

    Und wie sieht es mit der Interaktion aus? Auf Instagram ist es möglich, andere User hinzuzuschalten und die Zuschauer können direkt Fragen stellen oder mit Emojis kommentieren.

    LinkedIn

    Für Unternehmen, die in der B2B-Kommunikation aktiv sind, ist LinkedIn die erste Wahl. Das internationale Karrierenetzwerk mit mehr als 600 Millionen Mitgliedern gilt als besonders vertrauenswürdig und seine Nutzer als interaktionsstark. Nach aktuellen Zahlen nutzen 71 Prozent der LinkedIn Mitglieder das Portal tatsächlich für geschäftliche Entscheidungen. Wer seine Livestreams einsetzen will, um gezielt Produkte oder Dienstleistungen im B2B-Bereich zu verkaufen, ist dort an der richtigen Stelle. Die Livestreams haben eine integrierte Chat-Funktion, über die auch direkt Fragen geklärt werden können. Interaktive Webinare und Tutorials sind somit auch möglich. Besonders interessant: man kann auswählen ob Streams öffentlich auf der Unternehmensseite oder angedockt an LinkedIn Events gezeigt werden.

    Aber natürlich gibt es auch hier Wermutstropfen: Man muss sich erst als Streamer bewerben und kann nicht gleich drauflosstreamen. Außerdem erlaubt LinkedIn weder den Stream über ein eigenes Smartphone noch über RTMP, die Standardschnittstelle für Livestreams. Stattdessen ist die Verwendung von Drittanbieter-Broadcasttools wie Restream, Vimeo Enterprise, SocialLive oder StreamYard nötig. Wer besonderen Eindruck auf LinkedIn machen möchte, sollte darüber nachdenken, mit Profis zusammenzuarbeiten. Eine gute Kameraführung und exzellente Bild- sowie Tonqualität tragen dazu bei, dass ein Unternehmen positiv hervorsticht und sich für die Zusammenarbeit empfiehlt. Als spezialisierter Livestream Anbieter beraten Sie gern zu den Möglichkeiten unserer Live-Übertragung.

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    Twitter

    Der Kurznachrichtendienst Twitter wird zu 90 Prozent auf dem Handy aufgerufen. Das sollten Sie im Hinterkopf haben, wenn Sie mit großem Aufwand einen Livestream planen. Live Videos auf dem Kurznachrichtendienst werden inzwischen mit Twitter live gesendet, nicht mehr über die Persicope App. Wer möchte, kann aber auch über API-Apps von Drittanbietern streamen.

    Laut Twitter werden Videos auf der Plattform übrigens zu 70 Prozent spontan betrachtet, weil sie in der Timeline auftauchen. Wer sich mit einem Publikum verabreden und kein Zufallsfund sein will, ist vermutlich auf YouTube, Facebook und LinkedIn besser aufgehoben. Ähnlich wie bei Instagram sollte man bei Twitter ein gutes Gespür dafür haben, wann die Zielgruppe online ist. Ein weiteres Contra: Als effektivste Methode der Bewerbung von Twitter Livestreams gelten kostenpflichtige Anzeigen.

    Auf Twitter ist – ähnlich wie bei Instagram – das Streamen mit dem eigenen Smartphone das Hauptszenario für Livestreams. Die Verbindung mit einem professionellen Streamingsetup ist nur für Nutzer des Twitter Media Studios möglich, das wiederum derzeit nicht für alle Accounts verfügbar ist.

    FuckUpNight Trailer

    Livestream

    BPW Preisverleihung 2020 – Berlin

    Trailer vom BPW 2020 Stream

    Livestream – TALK Paket

    Trailer Livestream TALK

    Twitch

    Twitch ist genau genommen kein Soziales Netzwerk. Die Plattform wurde gegründet, um Gamern die Möglichkeit zu geben, sich live beim Spielen zu zeigen. Inzwischen ist sie die größte Live-Plattform im Netz und wurde von Amazon aufgekauft. Twitch gilt trotz seiner Größe immer noch als Geheimtipp für Produktplatzierungen und Influencer-Marketing. Immerhin sind laut Twitch etwa 15 Millionen User pro Tag auf der Plattform unterwegs.

    Fan-Communitys dort gelten als besonders loyal und die Streamer haben eine besonders enge Bindung an ihre Zuschauer. Die Interaktion während der Übertragung erfolgt auch hier via Live-Chat, wobei es auf Twitch zum guten Ton gehört, intensiv auf die Beiträge der Zuschauer einzugehen.

    Technisch ist Twitch für das Streamen mit Full HD Auflösung (1080p) ausgestattet. Damit sind auch hochwertige, professionell produzierte Livestreams möglich. Da hier auch nicht-Gaming Content immer wichtiger wird kann Twitch für Unternehmen, die auf langfristig angelegte Streaming Konzepte setzen, äußerst interessant sein.

    Überblick: Die richtige Social Media Plattform für jedes Unternehmen

    Instagram: für eine junge Zielgruppe bis 34, am besten für spontane und lockere Live-Videos, keine Ankündigung möglich. Manko: Livestreams können nur mit dem Handy oder Drittanbieter Software und im Hochformat gefilmt werden.

    Facebook: Zielgruppe lässt sich eingrenzen, allerdings muss das Live-Event intensiv beworben werden. Mit dem Live Producer können Livestreams bis zu eine Woche im Voraus geplant werden. Manko: Die organische Reichweite ist gering. Das Publikum schaut nicht zufällig vorbei wie bei Instagram.

    YouTube: ideal für hochwertigen Content, 4K und 360 Grad Streams, Videos werden auch nach der Übertragung angezeigt und können gut aufgefunden werden. Manko: Keinen Einfluss auf Werbung.

    LinkedIn: Ausschließlich für die B2B Kommunikation, gute Monetarisierungsmöglichkeiten. Manko: Man muss sich bei LinkedIn bewerben und zum genehmigten Mitglied erklärt werden, bevor man Livestreams senden kann.

    Twitter: Über Twitter Live Studio kann der Content monetarisiert werden. Contra: Reichweite ist kaum ohne kostenpflichtige Anzeigen zu erreichen.

    Twitch: Die Plattform bietet Ihnen mit dem Chat, einer Gewinnspieloption, guten Werbemöglichkeiten und dem Ruf, besonders authentische Inhalte zu verbreiten, gute Marketingmöglichkeiten. Contra: Twitch ist vor allem interessant, wenn Sie eine junge, männliche Zielgruppe erreichen wollen.

    Zusammenfassung

    Alle streamingfähigen Social Media Plattformen haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn Sie überlegen Social Media Streaming zu verwenden, sollten Sie sich als erstes fragen, auf welchen Kanälen Ihr Unternehmen bereits erfolgreich etabliert ist. Social Media Streams sollten nie nur Ausspielkanal sein, sondern immer auch die plattformspezifischen Interaktionsmöglichkeiten einbeziehen.

    Wenn Sie über einen professionellen Livestream auf sozialen Medien oder für andere Zwecke nachdenken, sprechen Sie uns an. Das Livestraming Team von mindnapped berät Sie gerne.

    Einblicke

    Mehr Reichweite mit Livestreams auf Social Media Plattformen – der Vergleich

    Videocall Technik Profi-Tipps

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    Videointerview führen

    Interview führen leicht gemacht – so gelingen Videointerviews