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Das Imagefilm Konzept – die 10 wichtigsten Tipps, um ein Konzept selbst zu schreiben

Planen Sie, einen Imagefilm für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu produzieren? In diesem Text zeigen wir Ihnen, worauf es bei einem Konzept für einen erfolgreichen Imagefilm ankommt – und worauf man achten sollte, um ein Imagefilm Konzept einfach selber zu schreiben.

 

Inhaltsverzeichnis

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Als Klassiker des Unternehmensfilms können Imagefilme ganz unterschiedliche Geschichten erzählen. Aber eins haben alle erfolgreichen Imagefilme gemeinsam: sie zeigen ein authentisches Portrait eines Unternehmens oder einer Marke und stärken so das Image in der Zielgruppe.

Wenn Sie gerade einen Imagefilm planen, schauen Sie sich unsere Checkliste für das Imagefilm-Konzept an. Das hier zum Download bereit steht. Und für alle, die lieber Videos schauen, hier die 10 wichtigsten Tipps auf unserem YouTube Kanal.

Tipp 1: Konzept ≠ Drehbuch

Anders als im Drehbuch, in dem Szenen und Dialoge ausformuliert sind, besteht das Imagefilm Konzept aus Stichpunkten oder einem kurzen Fließtext. Es ist also praktisch das Fundament des Imagefilms und legt fest, welche Inhalte und Gestaltungsmittel verwendet werden sollen.

Ausschnitt aus einem Drehbuch

Wer ohne Konzept mit der Produktion eines Imagefilms beginnt, wird schnell feststecken oder mit dem Ergebnis unzufrieden zu sein. Und das gilt nicht für den Fall, dass man sein Video selber dreht.

Tipp 2: Zielgruppe kennen – Message definieren

Eine der ersten Fragen für ein Imgefilmkonzept heißt: was interessiert die anvisierte Zielgruppe und mit welchen Botschaften kann sie von einem Unternehmen überzeugt werden?

Dabei sollte man den Fehler vermeiden, die Zielgruppe zu weit zu fassen. “Jeder” ist keine Zielgruppe. Und die Zielgruppe der Produkte eines Unternehmens ist nicht automatisch auch die Zielgruppe des Imagefilms. Ein Imagefilm, der auf einer Messe gezeigt werden soll, richtet sich zum Beispiel ganz konkret an Messebesucher.

Am erfolgversprechendsten ist es, wenn man eine Kernbotschaft für einen Film definiert und alle weiteren Inhalte so auswählst, dass sie diese Kernbotschaft unterstützen.

Tipp 3: Nicht zu viel wollen (Produkte vermeiden)

Häufig ist uns klar, was unser Unternehmen besonders gut macht und der erste Impuls ist es, davon so viel wie möglich in unserer Imagefilm-Produktion unterzubringen. Aber Vorsicht: versuchen Sie nicht, zu viele Infos in einen Film zu verpacken. Denn das ist der perfekte Weg, sein Publikum schnell zu verlieren oder zu überfordern.

Daher sollte auch auf die Vorstellung einzelner Produkte verzichtet werden. Imagefilme sind in der Regel auf eine Nutzungsdauer von mindestens 2-3 Jahren angelegt. Und da je nach Branche Produkte mehr oder weniger schnell veralten können, sollte man am besten gleich ganz darauf verzichten, Produkte zu stark in den Mittelpunkt zu stellen.

Außerdem steht die Produktkommunikation dem Zweck des Imagefilms entgegen. Er soll Sympathie für ein Unternehmen als Ganzes erzeugen. Für die Produktkommunikation gibt es geeignetere Formate – nämlich Produktvideos. Trotzdem kann es auch sehr charmant sein, Produktgruppen vorzustellen, wie dieses Beispiel zeigt:

Tipp 4: Die Dramaturgie – Dreiaktstruktur und Co.

Die Dramaturgie ist der Spannungsbogen eines Films und den gilt es auch für einen Imagefilm zu entwickeln. Grundsätzlich hat ein Film 3 Teile. Anfang, Hauptteil und Ende

Der Anfang muss die Zuschauer in den Film ziehen, in dem er Spannung oder Neugier weckt. Bewährte Mittel dafür sind: starke Bilder, ein provokatives Statement oder eine Frage. Am Anfang sollte auch klar werden, was die Kernaussage des Films ist – im Fall des Imagefilms ist das häufig der tiefere Sinn eines Unternehmens. 

Im Hauptteil wird diese Kernaussage mit Beispielen belegt – das macht es für die Zuschauer nachvollziehbar. Ein häufiger Fehler ist es, direkt mit dem Hauptteil – und damit mit all den Dingen, die man zeigen will – anzufangen, ohne erst den Rahmen gesetzt zu haben und die Aufmerksamkeit geweckt zu haben.

Das Ende schließlich greift den Spannungsbogen auf und bringt ihn zu einem Abschluss. Wer mit einer Frage begonnen hat, gibt hier die Antwort. Aber das Ende ist auch der Ort für einen “Call to Action”. Also die Frage: “Was soll der Zuschauer im Anschluss an den Film tun”? 

Das Wichtigste für ein Imagefilm Konzept ist sich klar zu machen, dass man Zuschauerinnen und Zuschauer am effektivsten dazu bringt, einen Film anzuschauen, wenn sie mit Interesse dabei sind. Und dabei helfen Spannung und Dramaturgie. Und natürlich sollte man sich auch klar machen, was der eigene “Call to Action” ist. 

Ein im wahrsten Sinne des Wortes klassischer Call to Action findet sich in diesem Imagefilm für die Tonhalle Düsseldorf.

Tipp 5: Show don’t tell

“Show don’t tell” – also sinngemäß “Zeigen nicht nur Behaupten” ist ein verbreiteter Tipp für Autoren jeder Art. Wenn sich also Botschaften in Szenen oder im Dialog zeigen lassen – durch eine gelungene Verbindung aus Bild und Ton – ist das immer glaubwürdiger, unterhaltsamer und besser verständlich.

Für ein Imagefilm Konzept bedeutet das: man sollte sich die Frage stellen, welchen visuellen Beispiele die Kernbotschaft veranschaulichen können. Und diese Szenen für die Darstellung im Film einplanen.

Tipp 6: Achte auf deine Ressourcen

Für eine realistische Konzeption ist es hilfreich, sich vor Augen zu führen, welche Ressourcen einem für die Produktion zur Verfügung stehen. Die wichtigsten und offensichtlichsten Ressourcen sind Zeit, Geld und Manpower.

Während diese Faktoren für jede Art von Filmproduktion nötig sind, sind andere Ressourcen abhängig von der geplanten Umsetzungsform. Die einfachste und günstigste Art einen Imagefilm zu produzieren ist es, an realen Drehorten eines Unternehmens mit eigenen Mitarbeitern zu drehen.

Gerade, wenn das Budget knapp ist oder Sie planen, Ihren Film selber zu drehen, sollten Sie sich deshalb fragen, welche Orte, Produkte und Personen in Ihrem Film vorkommen können oder sogar sollten.

Speziell mit Hinblick auf die Ressourcen ist es sehr hilfreich, eine detaillierte Liste anzufertigen, wer und was auf jeden Fall gezeigt werden soll. Und vielleicht auch einen Plan, ob und in welchem Zeitraum das besonders gut gehen würde.

Tipp 7: Kollegen sind keine Schauspieler (+ Interview)

Grundsätzlich ist es eine sehr gute Idee, Kollegen vor die Kamera zu stellen, denn sie sind authentische Botschafter eines Unternehmens und kennen ihren Arbeitsplatz. Aber man sollte sie nicht für die falschen Dinge einsetzen. Insbesondere Szenen in denen Kollegen schauspielern sollen, können kritisch sein. Denn in aller Regel sind Mitarbeiter Ihres Unternehmens keine erfahrenen Schauspieler – und das sieht man im Film.

Häufig sind sie auch nicht erfahren darin, Interviews vor der Kamera zu geben. Das Gute ist, Sie können dabei helfen. Was Spielszenen angeht: helfen Sie Ihren Kollegen indem Sie ihnen Aufgaben geben und sie in Situationen filmen, die sie kennen und in denen sie sich wohlfühlen – zum Beispiel bei der Arbeit. Bei Interviews erhält man die besten Ergebnisse, wenn die interviewte Person locker und authentisch ist. Daher ist es nicht ratsam, Antworten vorher schriftlich auszuformulieren und auswendig aufsagen zu wollen. Erfahrungsgemäß geht das oft genug in die Hose.

Tipp 8: Technik für den Imagefilm Dreh

Wer einen Imagefilm selber drehen will, braucht dafür mindestens eine Kamera, ein Mikrofon und einen Computer zum Schnitt des Films. Wenn Interviews geplant sind, ist auch Licht sehr ratsam. Denn gerade bei einem Interview ist es wichtig, dass die Person vor der Kamera gut erkennbar ist. Das baut Vertrauen auf und hilft Zuschauern der Geschichte besser zu folgen.

Letzte Vorbereitung für das Interview eines Imagefilms

Und natürlich braucht man auch Leute, die mit der Technik umgehen können. Wenn Sie die nicht griffbereit haben, nehmen Sie sich unseren nächsten Tipp zu Herzen.

Tipp 9: Externe Hilfe nutzen?

Für alle Aufgaben, die Sie nicht selber erledigen können, sollten Sie sich externe Hilfe suchen. Imagefilme sind eine Art Visitenkarte eines Unternehmens und es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck, daher sollte die Qualität stimmen.

Viele Gestaltungsmittel im Film benötigen spezielle Technik, Teams und Erfahrung – und verursachen damit unterschiedlich hohe Kosten, wenn sie extern beauftragt werden. Denken Sie an Themen wie 3D-Animationen, Drehs mit Schauspielern oder professionell geführte Interviews.

Oft genug spart es auch einfach Zeit und Nerven, Profis zu beauftragen. Je genauer Sie in Ihrem Konzept festlegen, welche Gestaltungsmittel Ihnen wichtig sind und welche Aufgaben Sie abgeben wollen, desto leichter wird es Ihnen fallen, den richtigen Dienstleister für die Produktion Ihres Imagefilms zu finden.

Tipp 10: Authentisch bleiben

Der vielleicht wichtigste Punkt ganz zum Schluss. Ein Imagefilm soll ein positives aber wahrheitsgemäßes Bild eines Unternehmens zeigen. Das heißt nicht, dass man in den dreckigsten Ecken drehen muss. Aber je näher das Konzept an der tatsächlichen Unternehmenskultur bleibt und Dinge zeigt, die tatsächlich vorhanden sind, desto glaubwürdiger und erfolgreicher wird auch der Imagefilm sein.

Fazit

Unsere 10 Tipps zum Konzept für einen Imagefilm bieten einen ersten Einstieg in das Thema und sollen dabei helfen, klassischer Fehler zu vermeiden. Nutzen Sie unsere Checkliste um direkt mit den Überlegungen für Ihren Film loszulegen. Wenn Sie sich bereit fühlen für einen Dreh, schauen Sie mal bei unseren Tipps rein, wie Videodrehs auch in Corona-Zeiten wieder sicher möglich sind.

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